RaSiMuTa – es war zum Träumen schön!

Den Pfingstgottesdienst am Sonntag gestalteten die Chöre musikalisch. Pfr. Hinrich Schorling aus Witten (Theologische und organisatorische Leitung) ermutigte die Gemeinde als Predigt zu Hes.37,1-14: „So wie Hesekiel nicht Zuschauer der Vision bleibt, sondern den Triumph des Lebens über die Leichenteile ansagt, so ist es unsere Aufgabe, das Leben anzusagen, wo bisher noch der Tod herrscht. Wir sind Gottes Mitarbeiter, lassen uns von seinem Geist inspirieren, lassen uns ermutigen, bringen seinen Geist unters Volk! Wir sind Gottes Mitstreiter, durch seinen Geist, in Jesu Namen.“

Das diesjährige Motto DREAMER wurde in Andachten und Impulsen entfaltet. Im Abschlusskonzert am Pfingstmontag wurde es dann traumhaft. Mit den ausgewählten Stücken verband das Konzert Träume und Visionen mit Hoffnungen für eine bessere Zukunft, die irgendwann endgültig real wird in Gottes neuer Welt, wie Pfr. Schorling gegenüber selk-news erklärte. Eine Thematik, die zur Pfingstbotschaft passt, mit der Christen auf der ganzen Welt die Ankunft des Heiligen Geistes und somit die Geburtsstunde der Kirche feiern.

Die musikalische Auswahl zeigte einen interessanten Mix aus Klassik, Gospel, Jazz und Rock, aus den Federn ebenso bekannter wie unterschiedlicher Komponisten wie etwa Johann A. P. Schulz, Heinrich Schütz, Andrew Lloyd Webber oder auch Steven Tyler von der Rockband Aerosmith.

Aufgeteilt in verschiedene „#TraumRäume“ vermittelten der Chor musikalisch und Pfr. Schorling mit kurzen Impulsen die frohe Pfingstbotschaft, die Ankunft des Heiligen Geistes, die mit Hoffnung gleichgesetzt wird. In der heutigen Zeit, geprägt von kriegerischen Auseinandersetzungen, Hass und Hetze nicht die schlechteste Botschaft.

Das positive Gefühl vermittelten die Kinder und Jugendlichen besonders gut: Glasklare Stimmen, wunderbar kombiniert, der Anblick lächelnder junger Menschen, die der Inbegriff von Hoffnung und Zukunft sind und dazu wirklich tolle Stücke, die so manchen Besucher buchstäblich von der Bank rissen. Die Gospellieder wurden inbrünstig vom Publikum mitgesungen. Hin und wieder wurden Arme in die Luft geschwungen. Kleine Kinder im Publikum wippten angeregt durch die rhythmische Melodie heiter mit.

Ein besonderer Höhepunkt des Konzerts war zweifelsohne der Einmarsch der RaSiMuTa-Kids, 30 Kinder, die mit selbstbemalten T-Shirts voller Farben und Sterne und engelsgleichen Stimmen durch das Kirchenschiff zum Altarraum schritten. Begleitet wurden sie vom RaSiMuTa-Chor. Ein Gänsehautmoment, als sich die Stimmen dieser beiden Chöre mischten und plötzlich Seifenblasen über die Köpfe der Besucher schwebten. Eine Überraschung, die allen Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Fasziniert wie Kinder schauten sie den schimmernden und schwebenden Kugeln beim Sinken zu, berührten sie mit den Händen, versuchten sie vorsichtig aufzufangen. Und all das, während die Kinder freudig weitersangen.

Ein wunderbares Konzert für die Besucher, die beschwingt, beseelt und wieder voller neuer Hoffnung die Kirche verließen.