Der „Offene Kreis“ im Gasometer

Doch ebenso „erschreckend, verstörend, furchtbar“ die Reaktion auf die Bilder, die die Zerstörung der Welt durch den Menschen betrafen. Die einzigartige Schönheit der Schöpfung in ihrer unendlichen Artenvielfalt war kontrastiert den Folgen des brutalen Eingriffs des Menschen in das natürliche Ökosystem. Der Klimawandel, die industrielle Landwirtschaft, die Rodung des tropischen Regenwaldes, die Produktion riesiger Müllberge und Verschmutzung der Meere machen deutlich, wie bedroht die Natur durch das Verhalten und Handeln des Menschen ist und wie zerbrechlich unser irdisches Paradies. Beispiele dafür, wie wir besser in Einklang mit der Natur leben können, wie Aufforstung der Wälder und Steppen, Renaturierung der Flüsse und veränderte Lebenshaltung, ließen den Betrachter nicht in apokalyptischer Depression zurück, sondern motivierten zu verändertem Verhalten.

Nach der Besichtigung spazierte die Gruppe zum Schlossrestaurant Kaisergarten, um hier noch in aller Ruhe beim Kaffeetrinken bzw. verspäteten Mittagessen beisammen zu sein und sich zu unterhalten.

Walter Hein