Abendmahl und Gemeindegesang

Gleich zu Anfang betont der Kirchenvorstand, dass wir in dieser Corona-Zeit ganz bewusst nur ein Angebot machen wollen. Wer in sich erhebliche Bedenken trägt und sich die Teilnahme am Abendmahl noch nicht vorstellen kann, möge mit gutem Gewissen und in großer evangelischer Freiheit, nicht am Abendmahl teilnehmen und es an seinem Platz sitzend – innerlich mitvollziehen.

Aufgrund von guten Erfahrungen anderer Gemeinden, die schon seit längerer Zeit Abendmahl feiern, bieten wir hier einen Ablauf der Abendmahlsfeier an, der sich in anderen Gemeinden schon lange Zeit bewährt hat:

Der Ablauf sieht folgendermaßen aus:

  1. die Abendmahlsteilnehmer*innen kommen einzeln von dem rechten Seitenschiff (Kanzelseite) nach vorn – sie halten sich auf dem Weg nach vorn an die Abstandsregeln. Neben dem Treppenaufgang befindet sich dann auch ein Ständer mit Desinfektionsmittel, den jeder Kommunikant nutzen soll
  2. der | die Abendmahlsteilnehmer*in bleibt vor dem Austeilenden stehen
  3. mit alkoholdesinfizierten Fingern und Daumen nimmt er eine Hostie aus der Büchse
  4. er taucht die Hostie in den mit etwas 1 cm gefüllten Kelch ein
  5. er legt die eingetauchte Hostie in die geöffnete Hand des Kommunikanten | der Kommunikantin – ohne die Hand des Kommunikanten | der Kommunikantin zu berühren
  6. der Kommunikant | die Kommunikantin geht durch das linke Seitenschiff (Taufsteinseite) zurück zu seinem | ihrem Platz
  7. zum Abschluss der Abendmahlsfeier spricht der Pastor den Segen für alle

Am 15. Sonntag nach Trinitatis, dem 20. September, wollen wir das erste Mal, wie eben beschrieben, miteinander Abendmahl feiern.

Gemeindegesang

Gerade auf dem Hintergrund geltender wissenschaftlicher Erkenntnisse, hat der Kirchenvorstand auch intensiv über den Gemeindegesang beraten und hat ebenso einmütig beschlossen, dass die Zulassung des Gemeindegesangs, selbst mit Mund- und Nasenschutz, viel zu riskant ist. Das Corona-Virus verbreitet sich über Tröpfcheninfektion. Gerade beim Gesang, würden sich relativ ungebremst Tröpfchen im Kirchraum verbreiten und so das Infektionsrisiko in einem nicht vertretbaren Maße vergrößern. Das unterscheidet den Gesang vom Spiel unseres Bläserkreises, dessen Spiel im Gottesdienst wir ja bereits ab und an wieder genießen können.