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Hier lesen Sie aktuelle Informationen der Kreuzgemeinde.

Ansprechpartner: Benjamin Habermann, Fon: 0176 32485950, Carolin Koppmann, Fon: 0172 37766361

„Weisst du, wenn du bei den Erwachsenen bist und da redest, dann musst du von unseren Bildern erzählen, damit die auch wissen, wie das ist, wenn man tot geht. Die haben ja nicht immer so viel Zeit, da können die ja auch nicht über alles nachdenken.“ Den guten Rat des zehnjährigen Frederik galt es zu beherzigen.

Die Theologieprofessorin an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg hat über Jahre Kinder Bilder zum Thema Tod und Trauer malen lassen. Die eigenen Vorstellungen vom Tod zu finden und dann auch noch zu visualisieren, das war für viele Kinder gar nicht so einfach. Martina Plieth konnte mit kleinen Tricks die kreativen Köpfe zu ihren ganz individuellen und eindrücklichen Bildern vom Tod begleiten. Entstanden ist daraus die Ausstellung „Tote essen auch Nutella“, die für sieben Wochen in der Kreuzkirche zu sehen ist.

Der Ausstellungseröffnung ging eine Schulung von 15 ehrenamtlichen Mitarbeitenden voraus, die in den nächsten Wochen die Ausstellung begleiten werden. Mit einem Impulsvortrag führten Martina Plieth und Jonny Schmidt (B.A.Sozialwissenschaft) in die anschließende Vernissage ein. Zu ausgewählten Bildern waren Interviews mit einigen Kindern zu hören. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung mit virtuosen Beiträgen des Wittener Künstlers David Sogoan (Violine).

Die Ausstellung kann in den folgenden Wochen jeweils dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags nach dem Gottesdienst bis 12 Uhr besucht werden. Führungen für Schulklassen und Gruppen sind nach Vereinbarung möglich.

Anfragen können an Annette Wagner gerichtet werden – per E-Mail unter: info@traurig-mutig-stark.de oder telefonisch unter: (02302) 9826226.

Die gelernte Krankenschwester lebt im Kinder- und Altenheim „Instituto Santíssima Trindade“ in Moreira. Hier finden schon seit über 90 Jahren hilfesuchende Kinder, Mütter mit ihren Kindern und alte Menschen ein neues Zuhause. In Moreira leben alle als eine „Großfamilie“, die den Tag unter Gottes Wort beginnt und beendet. Moreira ist ein Ort, wo man sich gegenseitig annimmt, voneinander lernt und ein neues Zuhause hat. Einmal im Monat ist Andrea für ein paar Tage in Canoas an den „Schulen der Armen“, wo sie das „Projekt Sonnenstrahl“ betreut. 100 Familien, die vom Lohn als Müllsammler kaum leben können, kommen jeden Monat zu einer Andacht zusammen und erhalten im Anschluss ein Lebensmittelpaket. Von besonderen Erlebnissen an diesem Ort sowie den außergewöhnlichen Begegnungen während der Kinderbibeltage im Norden Brasiliens berichtet uns Andrea bei einem Brasilianischen Gemeindeabend in Witten. Mit übersprudelndem Herzen, zum Nachdenken anregend und in jedem Fall begeisternd wird sie uns bildreich erzählen, was sie in ihrem Alltag bewegt. Also, unbedingt im Kalender freihalten:
Brasilianischen Abend mit Andrea Riemann in der Kreuzgemeinde am Mittwoch, 31. August ab 18.00 Uhr brasilianisches Grillen 19.00 Uhr (Bild-)Vortrag von Andrea Riemann
Herzlich willkommen