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Beim ersten JET-Tag wurde das Thema Vertrauen in Gott in Zeiten des Umbruchs behandelt. Gestartet wurde der Tag mit einer Andacht und gemeinsamer Musik. In einem ersten Gesprächsteil wurden in einer Stationsspirale Personen verschiedener Bibelgeschichten beleuchtet und inwiefern sie an Gott gezweifelt haben. Ein Jeder sollte eine Geschichte wählen mit der er/sie sich am meisten identifizieren kann.
Hieraus und aus den unterschiedlichen Beweggründen kam ein interessanter Gesprächsaustausch mit einigen politischen und gesellschaftskritischen Aspekten zustande.
Nach einer Stärkung ging es in einer zweiten Gesprächsrunde um den Austausch, was den Glauben ins Wanken bringt und was man aktiv gegen diese Zweifel unternehmen kann. Auch wurde besprochen, ob Zweifel möglicherweise was Gutes sind, um kritisch zu bleiben und im Glauben zu wachsen.

Zum Abschluss wurde noch kreativ gearbeitet und geupcycelt. Es wurden Beutel aus alten Tshirts genäht, aus alten Schmierzetteln/Karten Notitzblöcke gebunden oder aus alten Tetrapacks Vogelfutterhäuschen gebastelt.

Ganz oft antworten viele Bürger: „Ich möchte sicher leben!“ Die Corona-Pandemie verlangt uns allen sehr viel ab. Ein Virus bedroht unsere Gesundheit, unser Leben in ungekanntem Ausmaß. Sollen wir da auch noch darüber nachdenken, wie wir uns vor Kriminalität schützen können, auch wenn wir in Deutschland in einem der sichersten Länder der Erde leben? Ja, wir müssen sogar! Denn die Kriminellen nutzen mit ihren Betrugsmaschen die jeweils aktuelle Entwicklung aus.

Aktuelles Fallbeispiel: Bundesweite Betrugsmasche mit kostenpflichtigen Covid-19-Tests. Die Polizei warnt auch in NRW.

Sie erhalten einen Brief von der angeblichen „Bundesstelle für Seuchenschutz“, die es aber gar nicht gibt. Auch die Täter sind der Polizei noch unbekannt. Im Brief werden Sie aufgefordert, einen kostenpflichtigen Test auf Covid-19 durchzuführen. Sie sollen schnell eine Vorauszahlung von etwa 100,- Euro leisten und das Test-Set innerhalb von 3 Tagen an der Postfiliale abholen. Die Gebühren sollen per Nachnahme kassiert werden. Dazu liegt dem Anschreiben eine falsche Zustellbenachrichtigung der Deutschen Post mit der geforderten Nachnahmegebühr bei. Die mutmaßlichen Betrüger drohen die Maßnahme zwangsweise durchzusetzen, wenn Sie nicht zahlen.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Sie fallen nicht auf das betrügerische Schreiben der angeblichen „Bundesstelle für Seuchenschutz“ herein. Sie zahlen nicht!
  • Sie wenden sich umgehend an die Polizei und erstatten unbedingt Anzeige. So helfen Sie unserer Polizei, gegen die Kriminellen vorzugehen, und verhindern, dass noch mehr Bürger Opfer dieser Betrüger werden.
  • Sie heben das Forderungsschreiben, die dazugehörigen Briefumschläge und Abholbenachrichtigungen auf und übergeben alles der Polizei.
  • Und noch etwas können Sie tun: Reden Sie mit Ihren Mitmenschen aus Ihrem privaten Umfeld über den Betrugsversuch. Informieren und sensibilisieren Sie besonders ältere Menschen über den richtigen Umgang mit derartigen dubiosen Zahlungsaufforderungen. Wir können alle ein Stück sicherer leben, wenn es bei einem versuchten Betrug bleibt und die Täter keinen mehr Erfolg haben.

Hier noch eine Variante dieser Betrugsstrategie:

Angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes rufen Sie an oder klingeln sogar bei Ihnen Zuhause. Gehen Sie auch hier auf keinen Fall auf die Forderungen ein. Beenden Sie das Telefonat umgehend. Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung. Rufen Sie die Polizei!

Weitere Infos finden Sie unter: www.polizei-beratung.de und www.kriminalpraevention.de

Hinweis: Da wir während der Corona-Krise unsere Beratungstätigkeit stark einschränken müssen und bis auf Weiteres keine Einzel- oder Gruppenberatungen anbieten, können Sie mich bei Fragen gerne telefonisch kontaktieren unter Witten 8 43 45.

Trotz Abstand und Alltagsmasken gut gelaunt trafen sich am Freitag, den 30. Oktober 14 Frauen zum Frauenfrühstück im herbstlich geschmückten großen Gemeindesaal. Das Buffet musste zwar ausfallen, aber eine Tasse Kaffee oder Tee gab es trotzdem.

Nachhaltigkeit stand dieses Mal im Zentrum des Frauenfrühstücks, dazu hielt uns die Biologin Julia Steffen einen sehr beeindruckenden Vortrag über die Auswirkungen von Plastik und Chemie, die wir jeden Tag verbrauchen. Sie ermunterte uns, so viel Plastik wie möglich zu vermeiden und gab praktische Tipps dazu. Diese wurden auch gleich in die Tat umgesetzt. Aus wenigen einfachen Zutaten erstellten die Frauen z.B. Essigreiniger, Waschpulver oder WC-Reiniger.

Dazu empfahl Julia Steffen die Titel „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“ und „Noch besser leben ohne Plastik“ von Nadine Schubert. Beide Titel sind über den Büchertisch der Gemeinde bei Bärbel Hein zu beziehen (heinmobil@web.de). 

Worte der Stärkung von Margot Kässmann und Verse aus Psalm 108 verlasen Marie Lange und Norgard Steffen zu Beginn, eine nachdenkliche und Mut machende Betrachtung zu Paul Gerhardt von Heidrun Kuhlmann wählte Bärbel Hein zum Abschluss.

Gleich zu Anfang betont der Kirchenvorstand, dass wir in dieser Corona-Zeit ganz bewusst nur ein Angebot machen wollen. Wer in sich erhebliche Bedenken trägt und sich die Teilnahme am Abendmahl noch nicht vorstellen kann, möge mit gutem Gewissen und in großer evangelischer Freiheit, nicht am Abendmahl teilnehmen und es an seinem Platz sitzend – innerlich mitvollziehen.

Aufgrund von guten Erfahrungen anderer Gemeinden, die schon seit längerer Zeit Abendmahl feiern, bieten wir hier einen Ablauf der Abendmahlsfeier an, der sich in anderen Gemeinden schon lange Zeit bewährt hat:

  • Einsetzung des Abendmahls am Altar mit gesprochener Liturgie
  • Austeilung und Empfang des Abendmahls vor dem Altar
  • Ein Pastor und ein/e Küster*in teilen das Abendmahl aus. Vorab desinfizieren sie ihre Hände.

Der Ablauf sieht folgendermaßen aus:

  1. die Abendmahlsteilnehmer*innen kommen einzeln von dem rechten Seitenschiff (Kanzelseite) nach vorn – sie halten sich auf dem Weg nach vorn an die Abstandsregeln. Neben dem Treppenaufgang befindet sich dann auch ein Ständer mit Desinfektionsmittel, den jeder Kommunikant nutzen soll
  2. der | die Abendmahlsteilnehmer*in bleibt vor dem Austeilenden stehen
  3. mit alkoholdesinfizierten Fingern und Daumen nimmt er eine Hostie aus der Büchse
  4. er taucht die Hostie in den mit etwas 1 cm gefüllten Kelch ein
  5. er legt die eingetauchte Hostie in die geöffnete Hand des Kommunikanten | der Kommunikantin – ohne die Hand des Kommunikanten | der Kommunikantin zu berühren
  6. der Kommunikant | die Kommunikantin geht durch das linke Seitenschiff (Taufsteinseite) zurück zu seinem | ihrem Platz
  7. zum Abschluss der Abendmahlsfeier spricht der Pastor den Segen für alle

Am 15. Sonntag nach Trinitatis, dem 20. September, wollen wir das erste Mal, wie eben beschrieben, miteinander Abendmahl feiern.

Gemeindegesang

Gerade auf dem Hintergrund geltender wissenschaftlicher Erkenntnisse, hat der Kirchenvorstand auch intensiv über den Gemeindegesang beraten und hat ebenso einmütig beschlossen, dass die Zulassung des Gemeindegesangs, selbst mit Mund- und Nasenschutz, viel zu riskant ist. Das Corona-Virus verbreitet sich über Tröpfcheninfektion. Gerade beim Gesang, würden sich relativ ungebremst Tröpfchen im Kirchraum verbreiten und so das Infektionsrisiko in einem nicht vertretbaren Maße vergrößern. Das unterscheidet den Gesang vom Spiel unseres Bläserkreises, dessen Spiel im Gottesdienst wir ja bereits ab und an wieder genießen können.

Da kommt es uns wirklich zugute, dass unsere Kirche gerade frisch renoviert wurde. Wir haben in den beiden Seitenschiffen die Anzahl der Kirchenbänke reduziert. Dadurch ist mehr Platz an den Seiten, was allgemein sehr positiv bemerkt wird.

Unsere frisch renovierte Kirche wird kräftig genutzt, nicht nur zu unseren Gottesdiensten, sondern auch von den Gemeindekreisen. So proben z.B. der Kontrapunkt, die Orffies und der bläserkreis im großen Kirchraum, der reichlich Abstände ermöglicht. Auch da realisieren immer mehr Menschen, wie schön die Renovierungsarbeiten gelungen sind.

Als letzter großer Baustein fehlte noch die neue Lüftungsanlage. Sie ermöglicht uns endlich, die Luft in der Kirche innerhalb kurzer Zeit zu erneuern. Die Lüftungsanlage wird seit Mitte September auf dem Dach der Sakristei aufgebaut. Durch einen Luftschacht im Altarraum direkt über der Tür zur Sakristei wird die verbrauchte Luft angesogen. Frische Luft kommt dann über die Empore durch die geöffneten Fenster in der Jugendetage, deren Türen dann ebenfalls geöffnet sind. Und frische Luft kommt durch den Eingang der Kirche. Zukünftig wollen wir Sonntagmorgens vor dem Gottesdienst lüften. Während des Gottesdienstes wird die Anlage vorerst natürlich nicht angestellt, damit nicht die Aerosole im Raum großflächig verteilt werden.

Die Ausgaben für alle Arbeiten werden nun zusammengestellt und können demnächst erläutert werden. Nun ist es an uns allen, weiter zu sammeln und zu spenden, damit auch alle Kosten erstattet werden können. Der Spendenstand betrug am 3. September 112.118 €. Das ist wunderbar und ermutigt uns, weiter um finanzielle Unterstützung zu bitten.

Von Herzen Dank an alle, die bereits gespendet haben mit kleinen und großen Beträgen.