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Hier lesen Sie aktuelle Informationen der Kreuzgemeinde.

Der „Offene Kreis“ im Gasometer

„Tolle Fotos, fantastische Bilder“, so lautete das Urteil der 17 Teilnehmenden, die am 22. Mai nach dem Familiengottesdienst mit der Gemeindegruppe „der Offene Kreis“ die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen besuchten.

Doch ebenso „erschreckend, verstörend, furchtbar“ die Reaktion auf die Bilder, die die Zerstörung der Welt durch den Menschen betrafen. Die einzigartige Schönheit der Schöpfung in ihrer unendlichen Artenvielfalt war kontrastiert den Folgen des brutalen Eingriffs des Menschen in das natürliche Ökosystem. Der Klimawandel, die industrielle Landwirtschaft, die Rodung des tropischen Regenwaldes, die Produktion riesiger Müllberge und Verschmutzung der Meere machen deutlich, wie bedroht die Natur durch das Verhalten und Handeln des Menschen ist und wie zerbrechlich unser irdisches Paradies. Beispiele dafür, wie wir besser in Einklang mit der Natur leben können, wie Aufforstung der Wälder und Steppen, Renaturierung der Flüsse und veränderte Lebenshaltung, ließen den Betrachter nicht in apokalyptischer Depression zurück, sondern motivierten zu verändertem Verhalten.

Nach der Besichtigung spazierte die Gruppe zum Schlossrestaurant Kaisergarten, um hier noch in aller Ruhe beim Kaffeetrinken bzw. verspäteten Mittagessen beisammen zu sein und sich zu unterhalten.

Walter Hein

Damals setzten sich lutherische Pfarrer und Gemeinden gegen eine staatlich aufgezwungene Vereinigung lutherischer und reformierter Kirchen zur Wehr. Sie verstanden sich gebunden an die heilige Schrift als Gottes Wort und die Bekenntnisse der lutherischen Reformation als dessen verbindliche Auslegung.

Dass ein Zusammenschluss dieser Minderheitskirchen erst rund hundert Jahre später erfolgen konnte, hatte theologische Gründe, war aber vor allem auch verfassungsmäßigen Unterschieden und politischen Gegebenheiten geschuldet.

Am 25. Juni 1972, dem Gedenktag der Augsburgischen Konfession, schließlich trat die Grundordnung der neu gebildeten Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche SELK in Kraft.

Die Feier zum 50. Jubiläum der SELK findet am Wochenende vom 25. und 26. Juni 2022 auf dem Campus der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel statt. Das Programm beginnt am Samstag, 25. Juni um 14:00 Uhr. Am Sonntag, 26. Juni findet um 10:00 Uhr ein Festgottesdienst in der St. Johannes-Kirche in Oberursel statt mit Bischof Hans-Jörg Voigt als Festprediger.

Nähere Informationen: www.selk.de; www.lthh.de

In der Altstadt von Hattingen wurden wir vom dortigen Team freundlich empfangen. In einer launigen Ansprache informierte uns der Pfarrer über die Geschichte der größtenteils romanischen Kirche und ihre heutige Ausgestaltung und hielt ein Gebet.

Dann gab es eine leckere heiße Suppe zur Stärkung, die wir noch in der Kirche verzehren durften. Anschließend ging es wieder an die Ruhr und weiter bis Bochum – Dahlhausen. Von dort konnte, wer wollte, mit der S-BAHN über Essen wieder zurückfahren. Hier wurde der sog. Staffelstab an die nächste ökumenische Gruppe für den 2. Abschnitt in Essen übergeben.

In Dahlhausen versammelten wir und zu einer Übergabe – Andacht vor dem historischen Bahnhof.

Es war ein sehr schöne Tour bei gutem Wetter und eine gute Stärkung der ökumenischen Gemeinschaft. Viele Gespräche zeigten, wie sehr wir doch als Christen miteinander verbunden sind!