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Hier lesen Sie aktuelle Informationen der Kreuzgemeinde.

JET Thementag: Vertrauen im Wandel

Einladung zum JET Thementag: Samstag, 03.10.20, 11.00 - 17.00 Uhr

Vertrauen im Wandel
Verändert sich mein Vertrauen und Glaube in Zeiten von Wandel und Krise? Wenn ja, wie und was hilft mir dabei? Chancen auf ein Wachstum im Glauben…

Der JET hat hierzu ein tolles Programm vorbereitet:

  • Diskussion & Austausch,
  • Stationsweg mit Überraschungsgast,
  • Upcycling,
  • Leckeres Essen & viel Spaß,
  • Worship & Andacht

und würde sich sehr freuen, wenn viele von euch mit am Start sind. Um genügend Essen und Materialien für das Upcycling vor Ort zu haben, bitten wir euch bis Montag, den 28. September um 18:48 Uhr verbindlich per Mail an jet_witten@yahoo.com zu zusagen. Teilt uns gerne Unverträglichkeiten o.Ä. für die Essensplanung mit.

Die Kosten des Tages teilen wir unter allen Teilnehmern auf, wir rechnen mit circa 5-10 Euro pro Person.

Wir freuen uns auf euch.

Um Gemeindeglieder auf die Übernahme eines solchen Gottesdienstes vorzubereiten, sollen im Kirchenbezirk Rheinland-Westfalen drei aufeinander aufbauende Schulungen stattfinden. Die Schulungen dauern jeweils von 10.00–17.00 Uhr und sind für die Teilnehmer kostenfrei.

  • Samstag, 7. November 2020, Kreuzgemeinde Witten
  • Samstag, 6. März 2021, Martinigemeinde Radevormwald
  • Samstag, 24. April 2021, Epiphanias-Gemeinde Bochum
  • Sonntag, 25. April 2021, Gestaltung des Gottesdienstes in der Epiphanias-Kirche

Wir möchten Mut machen, den Dienst eines Lektors / einer Lektorin auszuüben und Freude an der Aufgabe wecken, der Gemeinde das Wort des Lebens weiter zu reichen. Die Teilnehmenden lernen die verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung eines Gottesdienstes kennen, erhalten unter fachlicher Anleitung Hilfe, die Stimme ausdrucksstark und zugleich stimmschonend einzusetzen, und gestalten und erproben als Gruppe einen eigenen Gottesdienst.

Haben Sie Lust? Dann melden Sie sich bitte bis Ende Oktober an, bei:

Gleich zu Anfang betont der Kirchenvorstand, dass wir in dieser Corona-Zeit ganz bewusst nur ein Angebot machen wollen. Wer in sich erhebliche Bedenken trägt und sich die Teilnahme am Abendmahl noch nicht vorstellen kann, möge mit gutem Gewissen und in großer evangelischer Freiheit, nicht am Abendmahl teilnehmen und es an seinem Platz sitzend – innerlich mitvollziehen.

Aufgrund von guten Erfahrungen anderer Gemeinden, die schon seit längerer Zeit Abendmahl feiern, bieten wir hier einen Ablauf der Abendmahlsfeier an, der sich in anderen Gemeinden schon lange Zeit bewährt hat:

  • Einsetzung des Abendmahls am Altar mit gesprochener Liturgie
  • Austeilung und Empfang des Abendmahls vor dem Altar
  • Ein Pastor und ein/e Küster*in teilen das Abendmahl aus. Vorab desinfizieren sie ihre Hände.

Der Ablauf sieht folgendermaßen aus:

  1. die Abendmahlsteilnehmer*innen kommen einzeln von dem rechten Seitenschiff (Kanzelseite) nach vorn – sie halten sich auf dem Weg nach vorn an die Abstandsregeln. Neben dem Treppenaufgang befindet sich dann auch ein Ständer mit Desinfektionsmittel, den jeder Kommunikant nutzen soll
  2. der | die Abendmahlsteilnehmer*in bleibt vor dem Austeilenden stehen
  3. mit alkoholdesinfizierten Fingern und Daumen nimmt er eine Hostie aus der Büchse
  4. er taucht die Hostie in den mit etwas 1 cm gefüllten Kelch ein
  5. er legt die eingetauchte Hostie in die geöffnete Hand des Kommunikanten | der Kommunikantin – ohne die Hand des Kommunikanten | der Kommunikantin zu berühren
  6. der Kommunikant | die Kommunikantin geht durch das linke Seitenschiff (Taufsteinseite) zurück zu seinem | ihrem Platz
  7. zum Abschluss der Abendmahlsfeier spricht der Pastor den Segen für alle

Am 15. Sonntag nach Trinitatis, dem 20. September, wollen wir das erste Mal, wie eben beschrieben, miteinander Abendmahl feiern.

Gemeindegesang

Gerade auf dem Hintergrund geltender wissenschaftlicher Erkenntnisse, hat der Kirchenvorstand auch intensiv über den Gemeindegesang beraten und hat ebenso einmütig beschlossen, dass die Zulassung des Gemeindegesangs, selbst mit Mund- und Nasenschutz, viel zu riskant ist. Das Corona-Virus verbreitet sich über Tröpfcheninfektion. Gerade beim Gesang, würden sich relativ ungebremst Tröpfchen im Kirchraum verbreiten und so das Infektionsrisiko in einem nicht vertretbaren Maße vergrößern. Das unterscheidet den Gesang vom Spiel unseres Bläserkreises, dessen Spiel im Gottesdienst wir ja bereits ab und an wieder genießen können.

Für uns als Familie war die Anfangszeit mit Corona zunächst sehr angenehm. Der alltägliche Terminwahnsinn wurde unterbrochen und es war Zeit für die Kernfamilie da. Auf der anderen Seite war die Zeit jedoch sehr anstrengend: keinerlei soziale Kontakte, der recht hoffnungslose Anspruch Kinderbetreuung und Homeoffice zu verbinden und immer wieder Gedanken, was man machen darf und was nicht. Besonders Sorgen um die Großeltern und das schlechte Gewissen, wenn man sich doch getroffen hat, nagten ganz schön an uns.

Da kommt es uns wirklich zugute, dass unsere Kirche gerade frisch renoviert wurde. Wir haben in den beiden Seitenschiffen die Anzahl der Kirchenbänke reduziert. Dadurch ist mehr Platz an den Seiten, was allgemein sehr positiv bemerkt wird.

Unsere frisch renovierte Kirche wird kräftig genutzt, nicht nur zu unseren Gottesdiensten, sondern auch von den Gemeindekreisen. So proben z.B. der Kontrapunkt, die Orffies und der bläserkreis im großen Kirchraum, der reichlich Abstände ermöglicht. Auch da realisieren immer mehr Menschen, wie schön die Renovierungsarbeiten gelungen sind.

Als letzter großer Baustein fehlte noch die neue Lüftungsanlage. Sie ermöglicht uns endlich, die Luft in der Kirche innerhalb kurzer Zeit zu erneuern. Die Lüftungsanlage wird seit Mitte September auf dem Dach der Sakristei aufgebaut. Durch einen Luftschacht im Altarraum direkt über der Tür zur Sakristei wird die verbrauchte Luft angesogen. Frische Luft kommt dann über die Empore durch die geöffneten Fenster in der Jugendetage, deren Türen dann ebenfalls geöffnet sind. Und frische Luft kommt durch den Eingang der Kirche. Zukünftig wollen wir Sonntagmorgens vor dem Gottesdienst lüften. Während des Gottesdienstes wird die Anlage vorerst natürlich nicht angestellt, damit nicht die Aerosole im Raum großflächig verteilt werden.

Die Ausgaben für alle Arbeiten werden nun zusammengestellt und können demnächst erläutert werden. Nun ist es an uns allen, weiter zu sammeln und zu spenden, damit auch alle Kosten erstattet werden können. Der Spendenstand betrug am 3. September 112.118 €. Das ist wunderbar und ermutigt uns, weiter um finanzielle Unterstützung zu bitten.

Von Herzen Dank an alle, die bereits gespendet haben mit kleinen und großen Beträgen.