Aktivitäten / Kreuzes Hoffnung

Kreuzes Hoffnung

Unter dem Titel „Kreuzes Hoffnung“ eröffnete am 22. März 2026 in unserer Kirche eine Dauerausstellung mit Arbeiten des Künstlers Herbert Grawe. Die Werke (jeweils Acryl auf Leinwand110 × 190 cm) treten dabei in einen besonderen Dialog mit dem Kirchenraum und mit der Musik.

Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“, interpretiert vom Benedictus Quartett: Rachel Isserlis (Violine), Nicola Borsche (Violine), Armin Behr (Viola) und Barbara Schorling (Violoncello).

Wer die Ausstellung in Ruhe auf sich wirken lassen möchte, ist außerdem herzlich eingeladen telefonisch einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

(Luk. 23,43)

Späte Einsicht. Einer übernimmt Verantwortung für sein Handeln: Ich war böse und hab es nicht anders verdient. Herr, erbarme wenigstens du dich! Und Jesus sagt: Noch heute werden wir im Paradies sein. Rettung in allerletzter Sekunde. Es ist nie zu spät!

Frau, siehe das ist dein Sohn. Das ist deine Mutter.

(Joh. 19, 26-27)

Der Tod zerstört Beziehungen. Maria, Mutter und Vorbild im Vertrauen auf Gottes Handeln seit ihrer ersten Schwangerschaft – Johannes wird sich um sie kümmern. Der Lieblingsjünger, der zuhört und nachdenkt und kluge Fragen stellt. Maria wird ihn wie ihren Sohn annehmen. Noch im Sterben regelt Jesus die Dinge, die zu regeln sind.

Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.

(Luk. 23,46)

Gottes Liebe in Person stirbt am Kreuz aus Liebe für uns. Vorbei alles Zweifeln. Die Frage nach dem Warum ist noch nicht beantwortet. Trotzdem lässt er los. In seinem Vertrauen ist Gottes Gegenwart zu ahnen. Himmlischer Vater, mütterliche Kraft, du bist da! Dir vertraue ich mich an. In deine Hände lasse ich mich nun fallen. Sei mir gnädig. Zieh mich zu dir!

Es ist vollbracht.

(Joh. 19,30)

Endlich ist es vorbei mit Spott und Häme, körperlichen und seelischen Qualen. Die Leiden der Folter in aller Brutalität durchlitten. Das Tal der Gott–Losigkeit durchschritten. Es ist geschafft. Und vollbracht, dass unser Leben nicht im Nichts versinkt. Wir erahnen schon den Ostermorgen.

Über den Künstler Herbert Grave

Herbert Grawe (geb. 1957 in Aachen, lebt seit 1986 in Hagen) verbindet in seinem künstlerischen Schaffen immer wieder Bild und Musik. Als ausgebildeter Geiger und langjähriger Kunstpädagoge entstehen seine Arbeiten häufig in enger Beziehung zu musikalischen Werken und Aufführungen. Seine Werke wurden vielfach im In- und Ausland präsentiert; 2010 erhielt er für ein Triptychon den Günter-Bergmann-Preis.

Bilder der Vernissage

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