Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

2. Korintherbrief 12,9

IMAGE bewertet den Friedensboten: Bunt und lebendig (s. download)

Als bunt und lebendig wird "Der Friedensbote" der evangelisch-lutherischen Kreuzgemeinde in Witten von den IMAGE-Redaktion (IMAGE=Materialdienst für die Erarbeitung von Gemeindebriefen) bezeichnet. Die Titelgestaltung des "Friedensboten" ist mit Symbolfotos oder Bildern aus der Gemeinde – immer in Farbe – ein echter "Hingucker". Oder Sie überzeugen sich selbst: Der Gemeindebrief steht unter www.kreuzgemeinde-witten.de zum pdf-Download bereit. Dort übrigens komplett in Farbe, der gedruckte Gemeindebrief beschränkt die Farbseiten – sicherlich aus Kostengründen – auf den Titel und die Rückseite. Nichtsdestotrotz, wenn der "Friedensbote" im Briefkasten liegt – die 1.000-Auflage wird an alle Haushalte der Gemeinde verteilt und liegt in der Kirche zum Mitnehmen aus – weckt er Lust zum Reinschauen und Lesen.

Was der Titel verspricht muss der Inhalt halten. Umso besser, wenn – wie beim "Friedensboten" aus Witten – schon auf dem Titel Teile des Inhalts angekündigt werden. Doch gilt dieses "Versprechen" auch für die Gestaltung.

Leider ist allzu oft zu sehen, dass bei Pfarr- und Gemeindebriefen auf eine wirklich attraktive Titelgestaltung ein deutlich schwächeres Layout der Innenseiten folgt. Dass darf nicht sein, weil dadurch die Leseenttäuschung umso größer wird.

Und beim Gemeindebrief der Wittener Kreuzgemeinde ist es auch nicht der Fall: Die Gestaltung der Innenseiten hält die hohe Qualität der Titelgestaltung. Fairerweise darf ich dabei nicht verschweigen, dass im Redaktionsteam des "Friedensboten" ein Layouter mitarbeitet – ein doch eher seltenerer Glücksfall.

Ein Layouter verfügt natürlich über professionelle Kenntnisse und Handwerkszeug, das die Möglichkeiten eines "Laien" übersteigt. Doch es gibt Tipps, die jede Redaktion beherzigen kann.

Oft schon angesprochen: die Rubrikentitel auf jeder Seite. Ob als Kopfzeile oder wie im vorliegenden Beispiel "gestürzt" am Rand. Dabei noch möglichst originell formuliert ("Rückblicke – Ausblick"), ohne zu verwirren.

Ein Zweites ist die Kombination von Bild und Text. Es darf ruhig auch weniger Text auf einer Seite sein, wenn dadurch die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass er auch gelesen wird. Besonders gelungen, wenn Informationen in Bildern transportiert oder mit passenden Bildern hinterlegt werden (in Ansätzen schon in WORD möglich).

Eine besondere Kunst (aber keine Zauberei) ist die Arbeit mit weißen Flächen. Noch herrscht hier und dort die Meinung vor, Papier müsse voll geschrieben werden, weil es ja Geld koste. Doch Papier, das nicht gelesen wird, weil es unattraktiv gestaltet wurde, ist immer noch das teuerste Papier. Also ruhig Mut haben zu freien Flächen, die die Lesekonzentration umso stärker auf Ihre Aussagen lenken.

Anzeigen in Pfarr- und Gemeindebriefen sind immer noch keine Selbstverständlichkeit – im Gegenteil: mancherorts werden sie kritisch gesehen. Dafür mag es inhaltliche Gründe geben, die ich hier jetzt nicht diskutieren möchte. Nur eines stimmt nicht: Anzeigen müssen nicht die Gestaltung eines Pfarr- oder Gemeindebriefes stören. Optimal eingepasst in das Layout sind sie zum Beispiel beim "Friedensboten". Dort finden wir eine stimmige Doppelseite, die 10 % des Gesamtumfangs des 20-seitigen Gemeindebriefes ausmacht – ich denke ein ausgewogenes Verhältnis.

Zum Schluss ein Blick auf die letzte Seite Die letzte Seite – die ja bekanntlich die zweitwichtigste Seite eines Gemeindebriefes ist – kann vielfältig genutzt werden: Für einen inhaltlichen, meditativen Impuls, für Ansprechpartner/-innen (vielleicht etwas verschenkt), für eine Kreuzgemeinde Witten, Lutherstraße 6-10, 58452 Witten, www.kreuzgemeinde-witten.de besondere Veranstaltung in der Gemeinde, auch für eine Anzeige (höhere Anzeigenerlöse, muss aber gut bedacht werden) oder für die Gottesdienstzeiten wie im vorliegenden Fall. Wichtig ist die attraktive Gestaltung und dass auch noch einmal auf der letzten Seite deutlich wird, wer der Absender ist. Eine schlecht gemachte Rückseite stößt Leserinnen und Leser genauso ab wie ein unattraktiver Titel.

Der "Friedensbote" der ev.-luth. Kreuzgemeinde in Witten hält sein hohes gestalterisches Niveau bis zum Schluss bei. Ein Letztes noch, weil diesmal zu kurz gekommen: die Lebendigkeit und Farbigkeit des Layouts spiegelt die Lebendigkeit des Inhalts wider. Glückwunsch!

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